Kernprodukte des Auftrags : Roboter-Außengehäuse, Roboter-Strukturgehäuse, hochpräzise Strukturbauteile aus Aluminiumlegierung (Außenabdeckungen, Rumpfrahmen und Schutzhüllen für komplette Robotermaschinen)
Kooperationsland : Deutschland
Kundentyp : Lokaler deutscher Endhersteller von kompletten Robotermaschinen (Hersteller von Anlagen zur industriellen Automatisierung)
Kundenquelle : Offline-Verhandlung auf der Automatisierungsmesse in München
Produkte und Bestellmenge : Insgesamt 950 Sätze hochpräziser Robotergehäuse und Rumpfstrukturteile in verschiedenen Ausführungen, eingesetzt im Rahmen des Serienproduktionsprojekts für leichte kollaborative Roboter.
Gesamtprojektwert : 248.000 US-Dollar
Die deutsche Industriefertigung setzt weltweit Maßstäbe hinsichtlich Ebenheit, Maßtoleranzen, Materialfestigkeit, Oberflächentechnologie und Montagekonformität von Robotergehäusen. Deutsche Roboterhersteller führen äußerst strenge Zugangsprüfungen für externe Komponentenlieferanten durch. Der Kooperationspartner in diesem Projekt ist ein renommiertes Automatisierungstechnikunternehmen mit Sitz in Bayern. Es ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung sowie die Produktion von leichten kollaborativen Robotern und Desktop-Industrierobotern und beliefert vorwiegend Automobilzulieferer und 3C-Präzisionsbearbeitungsbetriebe in ganz Europa. Das Unternehmen legt höchste Maßstäbe an die strukturelle Stabilität, das geringe Gewicht, die Korrosionsbeständigkeit und die Ausbeute der Robotergehäusekomponenten an.
Die Zusammenarbeit nahm auf der Automatisierungsmesse in München ihren Anfang. Der Kunde verglich vor Ort Produkte verschiedener Anbieter und legte dabei besonderen Wert auf die Wandstärkengleichmäßigkeit, die Genauigkeit der Bohrungen, die Oberflächenbeschichtung und die Gesamtstabilität der Robotergehäuse. Unsere integral geformten Robotergehäuse überzeugten durch Formstabilität, präzise Bohrungspositionen, eine hochwertige Lackierung und hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht und führten zu einem intensiven technischen Austausch mit dem technischen Team des Kunden.
Der Kunde zeigte sich in der Anfangsphase der Zusammenarbeit zurückhaltend. Er unterhielt langjährige Partnerschaften mit europäischen Blech- und Präzisionsdruckgussherstellern und zweifelte an der Prozesskonstanz, der Ausbeute in der Serienproduktion und der Eignung chinesischer Strukturbauteile für deutsche Industriestandards. Zunächst beabsichtigte er lediglich eine Kleinserienfertigung und lehnte eine Zusammenarbeit bei der Serienbeschaffung ab. Nach der Messe verfolgten unsere Vertriebs- und Technikteams den Kontakt kontinuierlich, pflegten engen Austausch mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Kunden, übermittelten Produktmuster und stellten Materialprüfberichte sowie Dokumente zu den Prozessparametern bereit. Nach drei Monaten technischer Einarbeitung und Musterprüfung nahm der Kunde offiziell Verhandlungen über eine Serienkooperation auf.
Für sein neues, in Serie gefertigtes Robotermodell stellte der Kunde zahlreiche hohe, kundenspezifische Anforderungen an die Gehäusestrukturbauteile, was mehrere zentrale Herausforderungen für die Projektdurchführung mit sich brachte: